Persönliches: Katharina Müller

Nachdem ich im Jahre 1980 mit einem „Herzfehler“ zur Welt kam, legte sowohl mein nahes Umfeld als auch ich den Fokus immer wieder auf mein Herz. Ich setzte mein Augenmerk im Laufe der Jahre allerdings weniger auf mein physisches Herz (da es „gesund“ ist), als vielmehr auf mein inneres Herz, mein Herz in meinem Herzen.

 

Meine mitgebrachte Sensibilität und Wahrnehmung, sowie verschiedene Ereignisse hielten mich mithilfe von kunsttherapeutischen, künstlerischen und insbesondere ganzheitlichen Methoden an, zu lernen, loszulassen und in letzter Konsequenz zu lieben, was ist.

Sehr früh,  mit spätestens 18 Jahren, wusste ich um den Wunsch nach liebevoller Begleitung für Menschen auf ihrem individuellen Weg.

Lieben ist Leben, Leben ist lieben.

Ich habe bereits als Kind Alles aufgemalt, was mich beschäftigt hat und dann gezeigt. Immer schon galt meine „Liebe“ dem künstlerischen und schriftlichen Ausdruck und ich „brauche“ es für mein Wohlbefinden. Für mich ist es wie eine Insel, die ich mir selbst, in all der Unruhe des Alltags schaffe, um vollkommen einzutauchen ins Sein und der inneren Stille in mir noch näher zu kommen. Ich vergesse dann meist Alles um mich herum. Es ist ein wunderbares Gefühl, welches ich in meinem Leben nicht missen möchte. Ich liebe die Farben, Farbnuancen, Farbverläufe und dabei spielerisch, wie ein Kind neu zu entdecken, was auf der Leinwand geschehen kann und welche Welten sich mir öffnen.

 

Wer vor den Spiegel tritt, um sich zu ändern,

 

der hat sich schon verändert.

Seneca

 

Daher machte ich zunächst eine Ausbildung zur gestaltungstechnischen Assistentin, studierte dann Germanistik und Kunstpädagogik und im Anschluss machte ich meinen Master zur Kunsttherapeutin mit tiefenpsychologischem Ansatz. Ich besuchte Fortbildungen zur systemischen Kunsttherapie und zur Burnout-und Stressprävention durch Kunsttherapie, außerdem ließ ich mich in einer Psychoanalyse begleiten, um zunächst natürlich meine eigenen Konzepte und Muster kognitiv zu verstehen.

Doch das kognitive Verstehen genügt nicht, um wirklich zu „heilen“. Dazu braucht es mehr Ganzheitlichkeit, da wir hier auf der Erde in einer Verbindung aus Körper, Geist und Seele stehen. Der ganzheitliche Ansatz begleitet mich daher, so wie der Ausdruck in Form und Schrift, ebenso mein Leben lang. Meiner Überzeugung und meines Wissens nach sind wir Alle mehr, als wir sehen und spüren können. Wir sind im Kern Freude, Frieden und Liebe. Aus diesem Grund veröffentliche ich meine Angebote unter dem Titel HERZENSGRUND, da ich eine Begleitung anbiete, die Dir ermöglicht, auf dem Grund des eigenen Herzens wieder anzukommen oder diesem wenigstens näherzukommen und hier z.B. die Freude wieder spüren zu können.

 

 

Auch in der ganzheitlichen Ausrichtung absolvierte ich deshalb zwei „große“ Ausbildungen in energetischer Heilarbeit sowie in Releasing, einer Methode zum Loslassen und zudem belegte ich immer wieder einige Seminare und Kurse und vertiefte somit meinen eigenen Seelenweg. Schaue dazu gern unter Qualifikationen.

Als dann meine geliebte Mutter mit 63 Jahren an Krebs verstarb, war dies als sei es der letzte Gongschlag für mich, der mich anhielt jetzt in die Ziellinie überzugehen und dann meine Angebote zu veröffentlichen (seit ca. 15 Jahren begleitete ich nebenberuflich andere Menschen). Als ich einer Bekannten sagte, ich sei dann jetzt bereit für eigene Räume/eine eigene Praxis, dauerte es ein paar kurze Wochen, bis ich plötzlich aus heiterem Himmel eine Mail von meiner Bekannten bekam. Dies war eine weiter geleitete Info von Carola Eckhoff, der Inhaberin des Landcafés am Goldbach. Sie suchte Jemanden, der oder die eine Art Praxis bei ihr eröffnen wolle. Ich war aus dem Häuschen, denn genau davon hatte ich seit Jahren geträumt-Arbeitsräume mitten im Grünen und von Tieren umgeben. Ich fuhr also dorthin, die Räume sind wunderbar und so sagte ich zu. Und da bin ich nun in meinen Herzensgrund-Räumen, jeden Tag voller Dankbarkeit und für Dich da, wenn Du magst. 

 

Deine Katharina Müller

 



 

Ein CREDO für meine Beziehungen

 

Du und ich, wir stehen in einer Beziehung zueinander, die ich schätze und fortführen möchte. Wir sind jedoch zwei verschiedene Menschen mit besonderen Interessen und dem Recht, diese Interessen zu befriedigen.

 

Wenn du Probleme hast, deine Bedürfnisse zu befriedigen, will ich versuchen, dir zuzuhören und dich wirklich zu akzeptieren, um es dir leichter zu machen, deine Lösungen selbst zu finden, statt dich von meinen abhängig zu machen.

 

Ich will auch versuchen, dein Recht zu achten, eigene Überzeugungen und eigene Wertvorstellungen zu entwickeln, wie verschieden sie auch immer von den meinen sein mögen.

 

Wenn sich aber dein Verhalten mit den Dingen nicht verträgt, die ich tun muss, um meine Bedürfnisse zu befriedigen, will ich dir das offen und ehrlich mitteilen. Ich will dir sagen, warum dein Verhalten mich stört, und dabei darauf vertrauen, dass du meinen Bedürfnissen und Gefühlen Achtung entgegenbringen und versuchen wirst, das Verhalten zu verändern, das ich nicht akzeptieren kann.

 

Ich hoffe auch, dass du mir offen und ehrlich sagen wirst, wenn irgendetwas an meinen Verhalten für dich nicht akzeptabel ist, so dass ich versuchen kann, mein Verhalten zu verändern.

 

Stellen wir fest, dass keiner von uns sich verändern kann, um den Bedürfnissen des anderen zu genügen, wollen wir uns eingestehen, dass wir einen Konflikt haben. Wir wollen uns dazu verpflichten, jeden solchen Konflikt zu lösen, ohne dass einer von uns seine Zuflucht zu Macht und Autorität nimmt, um zu gewinnen, während der andere verliert.

 

Ich achte deine Bedürfnisse, aber ich muss auch meine eigenen achten. Deshalb wollen wir uns stets bemühen, nach einer Lösung zu suchen, die wir beide akzeptieren können. Dann werden deine Bedürfnisse ebenso wie meine befriedigt sein.

 

Auf diese Weise kannst du auch weiterhin deine Bedürfnisse befriedigen und dich als Mensch entwickeln. Mir geht es nicht anders.

 

So können wir eine gesunde Beziehung unterhalten, in der jeder von uns beiden die Chance hat, das zu werden, was er sein kann. Und unser Verhältnis wird weiterhin auf gegenseitiger Achtung, Liebe und Frieden beruhen.

 

Thomas Gordon