Ein Artikel in der NOZ vom 02.10.2017

 

Kreative Selbsterkundung

Kunsttherapeutin erweitert Angebot in Osnabrück

Von Heike Dierks  


Osnabrück. Katharina Müller bietet in Stadt und Landkreis Osnabrück Kunsttherapien und Workshops zum Loslassen und zur Entspannung an. Sie arbeitet mit Erwachsenen, aber ebenso mit Kindern in Kitas, Schulen, Musik- und Kunstschulen zusammen.

Müller hat ein Studium in Kunsttherapie mit tiefenpsychologischem Ansatz und aufbauend in systemischer Kunsttherapie absolviert. Die Kunsttherapeutin und -pädagogin ist seit neun Jahren in Jugendhilfeeinrichtungen tätig und bietet nebenberuflich Kurse auch für Erwachsene an. „Ich möchte meinen Klientenstamm jetzt vergrößern“, erklärt sie.

Während die Kinder bei den Kunstangeboten frei experimentieren, geht es bei den Großen im Zentrum um kreative Selbsterkundung, Energie- und Loslassarbeit. „Viele erwachsene Klienten kommen in einer Umbruchsituation, etwa nach Trennung oder Jobverlust, zu mir. Ich unterstütze sie dabei, dass sie ihrem Herzen auf den Grund gehen und ihren Blick weiten können“, berichtet Müller.

Sie bietet Kurse zu unterschiedlichen Themen an. Die „Bestandsaufnahme“ etwa kreist um Fragen wie: Wo stehe ich gerade? Was möchte ich verändern? Was darf bleiben, wie es ist? Anhand künstlerischer Materialien beschäftigen sich die Teilnehmer unter der Begleitung von Müller mit ihrem Lebensweg.

Innere Prozesse würden über das künstlerische Wirken anders in Gang gebracht als durch Gespräche, meint die Kunsttherapeutin. Die so entstehenden Werke werden gemeinsam betrachtet und analysiert. „Bilder sind Türöffner der Seele. Menschen können ihre Gefühle in Worten oft nicht so gut ausdrücken wie in Farben und Formen“, ist sie überzeugt.

Müller offeriert Gruppenarbeit oder Einzelsitzungen. Die Seminare finden in Räumen an der Mindener Straße 208 statt, doch die Expertin macht auch mobile Angebote. Zu Beginn lädt sie Interessierte zu einem kostenlosen Vorgespräch ein.

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Artikel in der NOZ vom 4.6.2018

 

KÜNSTLERISCHE SELBSTERFAHRUNG 

 

Kunsttherapeutin eröffnete „Herzensgrund“ in Lotte 

 

Von Ursula Holtgrewe 
Mit Farben und anderen Materialien arbeitet Kunsttherapeutin Katharina Müller im Alt-Lotter Landcafé „Am Goldbach“. Foto: Ursula HoltgreweMit Farben und anderen Materialien arbeitet Kunsttherapeutin Katharina Müller im Alt-Lotter Landcafé „Am Goldbach“.

Foto: Ursula Holtgrewe

 

„Meinen Lebenstraum habe ich mir nun nach 20 Jahren verwirklicht“, verrät Katharina Müller lächelnd. Sie ist in die Räume oberhalb des Alt-Lotter Landcafés „Am Goldbach“ eingezogen. Dort leitet sie seit dem 1. Juni die Institution „Herzensgrund“ mit Kunsttherapie sowie Workshops zum Loslassen und Entspannen.  „Ich musste erst meinen eigenen Weg gehen und Lebenserfahrung sammeln, damit ich mit 38 hier ankommen konnte“, resümiert Katharina Müller lächelnd. Sie ist studierte Kunsttherapeutin mit Masterabschluss und tiefenpsychologischem Hintergrund.
Kunsttherapeutische Selbsterfahrung
Den Hinweis auf ihrer Homepage www.herzensgrund.com, dass sie dennoch nicht therapeutisch arbeitet, erklärt Katharina Müller so: „Wenn ich mit einem Psychiater zusammenarbeiten würde, wäre meine Arbeit offiziell kunsttherapeutisch. Weil ich aber allein arbeite, nenne ich das, was ich den Menschen vermittele, kunsttherapeutische beziehungsweise künstlerische Selbsterfahrung.“
Wer sich in Umbruchsituationen des Lebens, zum Beispiel, weil er sich getrennt hat, entschlossen hat, von Müller begleiten zu lassen, den motiviert sie erst einmal zu einer Bestandsaufnahme. „Ich hinterfrage die Zufriedenheit mit sich selbst und wir suchen, welche Ressourcen der Mensch hat. Die gilt es herauszustellen“, berichtet sie aus ihrer Arbeit.
Und wenn bei der Arbeit mit einem Klienten dann doch etwas tief Verschüttetes zutage kommt? „Selbstverständlich würde ich sie gegebenenfalls an einen Psychologen oder Psychiater weiterverweisen“, betont die Kunsttherapeutin, die mit Erwachsenen und Kindern arbeitet.
Andererseits habe sie auch Klienten, die sie begleitend zu einer psychotherapeutischen Behandlung aufsuchten. „Das Schöne an der Kunsttherapie ist es, dass das künstlerische Werk jedes Teilnehmers bleibt und im Nachhinein immer wieder betrachtet werden kann. Das ist bei Gesprächstherapien anders“, erklärt sie den Unterschied.
Mit Farben und mehr den Herzensgrund erkunden
Im Atelier von Katharina Müller kommen nicht nur Farben und Pinsel zum Einsatz, sondern auch andere Materialien. Zur Energie- und Loslassarbeit gehören unter anderem energetische Sitzungen, Meditationen und Releasing (englisch für loslassen, freigeben), mit deren Hilfe speziellen Themen der Klienten auf den Grund gegangen wird. „Ziel ist es, Gefühle wertfrei zu fühlen. Releasing ist zuhause weiter anwendbar“, betont Kathrin Müller. „Gemeinsam gehen wir individuell den Dingen des Herzens auf den Grund“, beschrieb die sensible Fachfrau ihre Arbeit und damit zugleich, dass der Name ihrer Institution Programm ist.
 

 

Artikel vom 19.09.2018

Katharina Müller zeigt abstrakte Kunst im Samocca Lengerich

 

Genauer hinzuschauen, unter die Oberfläche zu gucken und in die Tiefe zu „gehen“, dazu laden die überwiegend größerformatigen Arbeiten von Katharina Müller jetzt im Café Samocca in Lengerich ein. Die 38-jährige Kunsttherapeutin zeigt an der Münsterstraße etwa 20 Bilder in Acryl- und Mischtechnik, die nicht so leicht daherkommen und tatsächlich zum näheren Betrachten herausfordern. Dabei arbeitet die Georgsmarienhütterin mit Sand, Spachteln und vielerei Farben und lässt nach und nach in vielen Bildern reliefartige Schichten, „Hintergründe“ oder scheinbar durchbrechendes Licht entstehen. Überwiegend abstrakt gehalten sind diese Motive, die sie teils einfach nur auf Leinwand zeigt, teils auch stilvoll gerahmt hat.

 


 

Die Kunsttherapeutin Katharina Müller zeigt ihre abstrakten Bilder im Lengericher Samocca-Café.

 

 

Schon als Kind habe sie alles Mögliche aufgemalt und sich für Menschen und ihr „Innenleben“ interessiert, erzählt sie. Konsequenterweise folgten später das Germanistik- und Kunststudium sowie der Master zur Kunsttherapeutin. Aus der Arbeit mit Kindern, dementen Senioren oder Menschen mit Behinderung bei ganz unterschiedlichen Trägern (im Rahmen einer Begleitenden Maßnahme auch bei den Ledder Werkstätten) zieht sie einen Teil ihrer künstlerischen Motivation: nämlich vielschichtig zu arbeiten, etwas offen zu legen oder immer neue Räume und Möglichkeiten im Auge des Betrachters zu erzeugen.
Nach zehn Jahren in der nachpsychiatrischen Jugendhilfe in Osnabrück ist Katharina Müller gerade dabei, sich in Lotte mit Workshops rund um Themen wie kreative Selbsterfahrung und Energiearbeit selbstständig zu machen. Dabei spiele Kunst als Medium eine wichtige Rolle, weil sie ihren Klienten oft mehr Ausdrucksmöglichkeiten biete als das bloße Gespräch, sagt sich. Und von sich selbst: „Das Schwelgen in Farben und Formen ist für mich etwas Unvergleichliches.“
Katharina Müllers Arbeiten sind bis Dezember im Lengericher Samocca zu sehen. Am Samstag, 22. September, lädt sie um 14 Uhr alle Interessierten zu einer kleinen Vernissage ein.

 

Veröffentlichungen k.müller

Seit einiger Zeit bin ich Partnerin von www.newslichter.de und schreibe dort regelmäßig Veröffentlichungen und zeige Malereien von mir. 

 

https://www.newslichter.de/2019/03/wandelzeit-die-wirkliche-wahrheit/

 

Wandelzeit: Die wirkliche Wahrheit

 

Wandelzeit: Die wirkliche Wahrheit

Foto Film „Hüter der Erinnerung“

Von Katharina Müller. Derzeit leben wir in einer Zeit des großen Umbruchs und Wandels, global zeigt sich dies seit Jahren in dem Manches wie ein Kartenhaus zusammenfällt und die dahinterstehenden Skandale ans Tageslicht kommen. Man denke hierbei z.B. an die Banken- oder die Umweltkrise oder ganz aktuell an die Missbrauchsskandale in der Kirche. Auch die Digitalisierung scheint uns unaufhörlich in eine Richtung zu drängen, die von Manchen freudig begrüßt und von doch inzwischen immer mehr Menschen kritisch verfolgt wird.

 

Doch gleichzeitig mit diesem Umschwung und der Offenbarung der wirklichen Wahrheit dahinter, bildet sich überall auf der Welt ein Netzwerk von Menschen, die aufwachen und sich auf den Weg machen, Frieden in sich selbst zu finden und ihre wahre Natur, ihre Seelenessenz wieder zu erkennen, die sich außerdem für Menschlichkeit und Mitgefühl, ein achtsames Mit- und Füreinander einsetzen und die den Wandel in eine neue Zeit ebnen.

Vermutlich muss es in dieser Welt der Polarität zuerst eine Zeit der Extreme geben, so wie es heißt: Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. Das kollektive Ego befindet sich in seinem Todeskampf und es kämpft mit allen Mitteln, zieht alle Register, um die Menschen klein zu halten und sie an der Erkenntnis ihrer wahren Größe zu hindern. Die aktuell entfachte Debatte um 5G ist in meinen Augen ein Teil davon, die Diskussion um die Impfpflicht geht in die gleiche Richtung.

Hüter der Erinnerung

Ich könnte so vieles aufzählen, was mir in diesem Zusammenhang einfällt und jedes Mal habe ich dabei den Film „Hüter der Erinnerung“ vor Augen. In diesem Fantasy-Film mit Starbesetzung, basierend auf dem Bestseller von Lois Lowrys leben die Menschen in einer scheinbar perfekten Welt, in der es weder Krieg, noch Armut gibt, aber auch keine Liebe und Freude. Die Menschen sind weitestgehend homogen gemacht worden, da sie der Pflicht unterliegen, sich täglich eine Injektion zu spritzen, die ihre wahren Gefühle und ihr wahres Sein unterdrückt. Niemand in dieser Gesellschaft weiß noch etwas über Gefühle jeglicher Art. Einzig und allein der Hüter der Erinnerung. Als Jonas, ein junger Mann bei ihm in die Ausbildung geht erfährt er nach und nach, wieviel mehr es gibt, da er unerlaubter Weise immer öfter auf die vorschriftsmäßige Injektion verzichtet. Seine Wahrnehmung ändert sich, er liebt, entdeckt die Welt und sich selbst neu und rettet schlussendlich seine Liebsten und gelangt mit Allen in eine „neue“, bislang unterdrückte Welt, in der Individualität und Gefühle ihren rechtmäßigen Platz haben.

Dieser Film ist für mich das perfekte Sinnbild dessen, was derzeit global geschieht. Jede und Jeder Einzelne von uns ist mehr denn je aufgefordert, sich von den vielfältigen Injektionen der „Kleinhaltung“ zu befreien und sich der wahren Größe seiner Seele und der innewohnenden Liebe und des Friedens bewusst zu werden und diese Wahrheit zu leben.

https://www.newslichter.de/2019/04/poesie-sei-frei-zu-sein/

Poesie: Sei frei zu sein

Poesie: Sei frei zu sein

Ich möchte tanzen
leben, lieben, frei sein,
glücklich sein,
leicht sein,
einfach sein,
meinem Herzen folgen
und meinem Herzen wieder ganz vertrauen
ganz ankommen in meinem Sein,
frei von Egokontrolle,
die Lebensfreude leben,
die ich so stark in mir spüre,
mich leben, wie ich bin
und somit Anderen ihren Weg zum Sein eröffnen.

Mein Wunsch,
den Menschen ihren göttlichen Kern voller Liebe und Licht (wieder) zeigen.
Endlich selbst den Mut aufbringen,
Andere auf ihrem Weg zu begleiten.
Beginne endlich, ruft es in mir,
zeige dich. Du bist bereit.
Lasse endgültig alle Schwere in Dir los, Traurigkeit, Einsamkeit, Erwartungen,
Bedingungen, die aus Ängsten und dem Mangel an Vertrauen entstanden sind –
Schüttel dich
Schüttel dich frei
Schüttel es nun endlich ab!

Sei frei, zu sein.
Du bist.
Ich bin.
Ist das nicht Geschenk genug?
Warum musst du als Mensch Alles hinterfragen?
Wonach suchst du noch?
Warum sammelst du die Hölzer am Wegesrand und legst sie dir
Wieder in den Weg?

Bau dir ein Floß daraus
Und segel über das Meer.
Atme endlich die Freiheit ein,
die du bereits in dir trägst.

Vertraue. Vertraue. Vertraue.
Lasse Dich vom Meer tragen,
lausche,
lausche in dich hinein.
Was hörst du?
Was nimmst du wahr?
Spürst du nicht, wie sehr du getragen wirst?

Jede Welle trägt dich weiter –
Immer weiter
fort
und näher zu dir
näher zum Kern
und in dein Herz.

Wovor ängstigst du dich noch?
Hast du nicht schon vor langer Zeit schwimmen gelernt?
Selbst wenn eine Welle dich für kurze Zeit nicht trägt –
So kannst du doch schwimmen.
Bade in Allem, was ist,
tauche tief ein.
In dein Sein.
Lasse dich weiter tragen.
Ist es nicht wunderbar?
Rieche die Meeresluft,
höre das Wellenrauschen-
tauche tief ein in das Leben,
ins Sein.

Namaste´

In Dankbarkeit, Katharina Müller, Bretagne 2015